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Bauarbeiten auf der U-Bahn-Linie U2 zwischen Potsdamer Platz und Wittenbergplatz

Mit der U-Bahn Linie U2 wird erneut eine der Hauptlinien des U-Bahn-Netzes unterbrochen. Und das bis voraussichtlich 11. November diesen Jahres.
Je nachdem wohin und wie weit man mit der U2 fahren will, muss man unter Umständen gleich mehrfach umsteigen. Wegen Sanierungsarbeiten im Bahnhof Gleisdreieck wird von 5.5.2011 an zwischen Wittenbergplatz und Potsdamer Platz keine einzige U-Bahn mehr fahren. Als Ersatz setzt die BVG zwischen Potsdamer Platz und Nollendorfplatz (warum eigentlich nur Nollendorfplatz) Busse ein, die unterwegs nur ein einziges Mal am Bahnhof Kurfürstenstraße halten. Am Nollendorfplatz muss dann, wer weiter zum Wittenbergplatz will, erneut umsteigen und die U1 und U3 zwischen Nollendorfplatz und Wittenbergplatz benutzen. Wer dann wieder auf die U2 will um weiter Richtung Zoo, Olympiastatdion, Ruhleben zu fahren will, muss am Wittenbergplatz erneut umsteigen. Warum der Bus-Erstatzverkehr nur bis Nollendorfplatz und nicht bis Wittenbergplatz fährt, um den Gästen ein Umsteigen zu ersparen, ist mir nicht erklärlich.
Dieser Zustand hält zum Glück nur kurz an, da ab Montag 9.5. die Züge der U2 von Pankow kommend wieder bis Gleisdreieck fahren. Am Gleisdreieck kann man dann auf die U1 umsteigen und bis Wittenbergplatz fahren und dort wieder auf die U2 umsteigen.
Für unsere Gäste gilt also, wenn Sie Richtung Potsdamer Platz/Stadtmitte/Alexanderplatz wollen, dass Sie bis Wittenbergplatz mit der U2 fahren können, dann von Wittebergplatz bis Gleisdreieck in die U1 benutzen. Am Gleisdreieck können Sie dann erneut in die U2 steigen. Optional ist es vielleicht sinnvoller und schneller mit der S-Bahn ab Bahnhof Charlottenburg zu fahren. Ein wenig längerer Fußweg zum Bahnhof (im Vergleich zum Sophie-Charlotte-Platz), dafür aber schnellere und unterbrechungsfreie Fahrt.

Ein Fachmann über die Hotelerie

 

In der Berliner Morgenpost vom 6. Februar findet sich ein interessantes Interview mit Horst Schulze, Mitbegründer der Ritz-Carlton Hotelkette. Wie ich finde sehr lesneswert und teilweise auch amüsant.
Angesprochen auf die Preisgestaltung in der Fünf-Sterne-Hotellerie antwortet er: “Die Preise senken kann jeder Dummkopf. Es ist ein Denkfehler zu glauben, im Luxussegment gewinnen Sie neue Kunden, weil Sie plötzlich 50 Euro billiger sind als die Konkurrenz. Unsere Zielgruppe sind die oberen zwei Prozent der Geschäfts- und Urlaubsreisenden. Für sie ist der Preis sekundär. Was zählt, ist die Qualität der Dienstleistung.”
Wunderbar! Ich würde manchem Hotelier, nicht nur im Fünf-Sterne-Bereich, und besonders denen in Berlin, die ihre Zimmer zeitweise für 28 Euro pro Nacht vermieten, raten und wünschen darüber einmal nachzudenken.
Auf die Frage, warum denn deutsche Luxushotels um die Hälfte billiger seien als die in London oder Paris war die Antwort von Horst Schulze: “Weil sie nicht mehr wert sind. Wenn Sie wirkliche Exzellenz bieten, zahlt der Gast auch Londoner Preise.”
Wunderbare Ansichten und Meinungen wie aus einer fernen Zeit, besonders wenn man weiter liest und dann weitere Aussagen von Herrn Schulze liest wie: “Die Perversion der heutigen Luxushotellerie liegt darin, dass Controller mit Blick auf die Kosten bestimmen, was dem Gast geboten wird….. Es ist eine Schande: Nicht der Gast treibt das Produkt, sondern ein Technokrat. Diese Fehlentwicklung wollen wir umkehren.” oder “Ein Manager ist ohnehin jemand, der in seinem Büro sitzt und versucht, Probleme zu lösen, von denen er nichts versteht. Ein Hotel können Sie nur mit Leadership führen.”

Ich kenne Horst Schulze natürlich nicht persönlich, aber seine Aussagen sind wunderbar. Leider werden (fast) alle Unternehmen (nicht nur Hotels) heute von Controllern und Managern gelenkt, deren einziges Bestreben es anscheinend ist das nächste Quartalsergebnis so gut wie möglich aussehen zu lassen und den Gewinn noch weiter zu maximieren, egal auf welche Kosten.
Das ganze Interview ist in der Berliner Morgenpost vom 6.2. nachzulesen.

 

Tourismus – Zahl neuer Hotelzimmer steigt weitherhin rasant – die durchschnittliche Auslastung von Hotels und Pensionen sinkt

Die Zahl der Übernachtungen in Berlin steigt weiter auf und wird wohl auch in diesem Jahr ein neues Rekordhoch erreichen. Erstmals sollen mehr als 20 Mio. Übernachtungen in den Hotels und Pensionen der Stadt gezählt werden. Schneller allerdings als die Zahl der Übernachtungen steigt die Zahl der neuen Hotelzimmer, die den Markt überschwemmen. Bald jede Woche eröffnet irgendwo in der Stadt ein neues Hotel und erhöht die Zahl der Hotelzimmer weiter.
Im Jahr 2009 stieg die Zahl der Übernachtungen im Vergleich zu 2008 um ca. 6%, die Zahl der neuen Hotelzimmer hingegen stieg um 10,9%. Dies führte dazu, dass die durchschnittliche Auslastung der Hotels und Pensionen in Berlin um ca. 4%, auf nunmehr nahe der 50% Grenze, sank. Experten sehen den Markt längst als gesättigt. Trotzdem werden weiter Hotels gebaut und geplant. Für dieses Jahr sollen ca. 1700 zusätzliche Zimmer auf den Markt kommen, 2011 ca. 4000 und in 2012 ca. 3500, wie der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband meldet. Wer in all diesen Zimmern und Betten mal schlafen soll ist das große Rätsel. Man kann auch nicht darauf vertrauen, dass der die nächsten 20 Jahre jedes Jahr ein neues Rekordhoch bei den Übernachtungen erreicht wird. Irgendwann wird auch bei der Besucher- und Übernachtungszahl eine Stagnation, bzw. ein Rückgang eintreten. Wenn nicht nächstes Jahr, dann eben in fünf Jahren. Es gibt kein unendliches Wachstum.
Die ehemalige BTM – Berlin Tourismus Marketing GmbH, die sich nun in Visit Berlin umbenannt hat sieht einen „Nachholeffekt“ auf dem Weg zur Weltstadt. Der Geschäftsführer Burkhard Kieker nennt die große Zahl der Projekte „atemberaubend“, würde sich aber auch mal eine Verschnaufpause wünschen“. 50 Prozent Bettenauslastung seien „auf die Dauer nicht zuträglich, bei 60 bis 65 Prozent würde eine gewisse Gesundung eintreten“. Andererseits ist er überzeugt davon, dass Bauherren ihre Marktchancen genau analysieren. Als Verlierer sieht Herr Kieker vor allem Pensionen und kleine Privathotels.
„Vielen Dank“ kann ich da nur sagen. Aber das ist ja nicht ungewöhnlich und in anderen Bereichen auch so. Wen interessieren schon kleine Hotels und Pensionen. Die großen (Hotel)Konzerne muss man im Auge haben und unterstützen, nicht die Kleinen.

Der Tagesspiegel schreibt über die Gegend in unmittelbarer Nähe der unseres Hauses

 

In der Serie “Berliner Lebensadern” schreibt der Tagesspiegel regelmäßig über Berliner Straßen, Viertel und Kieze. Am 31.8.2010 schrieb Harald Martenstein unter dem Titel “Ein Dorf in bester Lage” über die Leonhardtstraße und den Stuttgarter Platz. Ein lesenswerter Bericht über einen wunderschönen “Kiez” in Berlin Charlottenburg in unmittelbarer Umgebung der Pension Am Park.
Den Artikel finden Sie hier >>>

 

Die Staatsoper unter den Linden spielt ab Oktober in Charlottenburg unweit der Pension Am Park

Der Umbau der Staatsoper Unter den Linden hat begonnen und wird bis 2013 dauern. Für die Zeit der Renovierung gastiert die Staatsoper nun nicht Unter den Linden, sondern in der Bismarckstraße in Charlottenburg. Für das Gastspiel wurde das leer stehende Schillertheater umgebaut und operntauglich gemacht und dient der Berliner Staatsoper nun sozusagen als „Asyl“ bis im Jahr 2013 das Stammhaus unter den Lindern in neuem Glanz erstrahlt. Unter anderem wird der Zuschauerraum neu gestaltet und umgebaut um die Akustik deutlich zu verbessern.
Für die Charlottenburger und die Gäste der Pension Am Park ist das natürlich ein wunderschöner Zustand. Gibt es doch nun, neben der Deutschen Oper, auch noch eine zweites Opernhaus und Kulturhighlight in unmittelbarer Nähe.

Badenscher Hof ein Tipp für Musikfreunde

Der „Badenscher Hof“ lässt vom Namen her alles mögliche vermuten, nur nicht einen Jazzclub, und noch dazu einen so guten. Als ich das erste Mal vom Badenscher Hof hörte, dachte ich an eine Pension, ein Hotel, oder ein schwäbisches Restaurant. Das mit dem schwäbischen Restaurant ist dann auch gar nicht so verkehrt, aber dazu später.
Ich erhielt von einem französischen Gast von mir aus Frankreich eine Email mit einem Link zu dem Konzert von Ray Blue „Tribute to Ray Charles“ im Bandenscher Hof. Dieser Gast empfahl mir wärmstens dort hinzugehen und das Konzert zu besuchen. Für neue, gute Tipps immer aufgeschlossen habe ich das auch sofort in Angriff genommen. Ich rief im Badenscher Hof an und erfuhr, dass man für 15 Euro pro Person diesem Konzert beiwohnen kann und reservierte sofort zwei Plätze. Das Konzert fand am 15.5. ab 21:00 statt. Um noch Zeit zu haben und etwas zu essen trafen wir gegen 19:45 ein und bekamen 2 Plätze an einem Tisch zugeteilt. Der Raum in dem das Konzert stattfindet bietet ca. 40 Sitzplätze, die auch alle belegt sind. Man teilt sich einen Tisch immer mit „fremden“ Leuten, die dann aber bald keine Fremden mehr sind. Bei der Speisekarte kommt dann der Bezug zum badischen und dem Badenscher Hof zum Vorschein. Es gibt u. a. schwäbische Küche. Maultaschen, Spätzle, Zwiebelrostbraten, aber auch Salate und Bratkartoffeln u. v. m.. Die Käsesptäztle und die Maultaschensuppe schmeckten total lecker und waren preislich im unteren Bereich dessen, was man so in Berlin bezahlen muss.
Das Konzert begann mit einer halben Stunde Verspätung (was normal ist, wie mir Stammgäste sagten) um 21:30 und dauerte mit einer längeren Pause bis ca. 23:45 Uhr. Das Konzert war klasse und die Stimmung innerhalb kürzester Zeit auf dem Höhepunkt. Wir waren total begeistert und kommen sicher wieder.
Ich kann meinen Gästen und allen Berlinbesuchern einen Konzertabend im Badenscher Hof wärmstens empfehlen. Tolle Musik, gute Hausmannskost, klasse Atmosphäre….
Bis bald mal wieder…..

Badenscher Hof
Badensche Straße 29 / Ecke Berliner Straße
10715 Berlin Wilmersdorf
+49 (0)30 861 00 80

Frida Kahlo Retrospektive im Martin-Gropius-Bau

Im Martin Gropius Bau in Berlin sind vom 30.April bis 9. August 170 Malereien und Zeichnungen der berühmten mexikanischen Künstlerin zu sehen. Einige der Exponate waren noch nie vorher zu sehen oder galten gar als verschollen. Ein besonderer Höhepunkt der Ausstellung ist ihr letztes Werk, welches ebenfalls noch nie zuvor irgendwo ausgestellt war. In der Ausstellung wird die rätselhafte Verschlüsselung ihrer Bilder durch Zahlen und Wortspiele erklärt und verdeutlicht.
Die Ausstellung wird von einer Fotoschau aus dem Besitz der Familie und nahestehender Freunde begleitet. Diese Fotoschau wird von Frida Kahlos Großnichte, der Fotografin Cristina Kahlo betreut.
Der Ansturm an den ersten Besuchertagen war groß und die Schlangen lang. Bis zu zwei Stunden Wartezeit muss man derzeit einkalkulieren. Solche Schlangen und Wartezeiten erinnern an die Moma. Im Jahr 2004 wurden in der Neuen Nationalgalerie Werke aus dem New Yorker Museum of Modern Art (Moma) gezeigt und während der gesamten Dauer der Ausstellung kam es zu langen Schlangen und Wartezeiten.

Ostern 2010 in der Stadt

Ostern in Berlin. Karfreitag, schönes, sonniges Wetter, die Stadt ist voll von Touristen und platzt aus allen Nähten, wie man speziell am Checkpoint Charlie sieht. Aber auch die Berliner genießen das schöne Wetter und streben ins Freie und in die Parks.
Rund um den Potsdamer Platz genießen Besucher und Berlin das Wetter.

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Übernachtungen in Berlin so preiswert wie sonst nur in Ländern der Dritten Welt

Wie die Berliner Morgenpost am 20. März 2010 berichtet sind die Preise für Übernachtungen in Berliner Hotels und Pensionen so günstig wie kaum sonst irgendwo in Europa und befinden sich heute auf dem Niveau der Preise von 2003. Die Berliner MoPo beruft sich dabei auf den Hotelpreis-Index (HPI) der Hotelbuchungsseite hotels.com. Über diese Seite können Kunden 94.000 Hotels an 16.000 Standorten buchen. Durch die generierten Buchungen kann hotels.com exakt den tatsächlich bezahlten Preis für eine Hotelübernachtung ermitteln.
Für ein Übernachtung im 5-Sterne-Hotel muss man in Berlin demnach durchschnittlich 136 Euro ausgeben. Wer es billiger möchte muss auf einige wenige Städte Osteuropas und in Schwellenländer ausweichen. Budapest, Kapstadt, Lissabon, Marrakesch, Prag, Warschau und Peking gehören zu Städten wo man noch billiger übernachten kann. Erhöht man der Preis auf 150,– Euro pro Nacht (was immerhin ein Plus von ca. 10% gegenüber den Berliner Preisen ist), kann man auch noch in Bangkok, Kairo, Dublin, Frankfurt/Main, Istanbul, Las Vegas, Madrid, Oslo, und Wien übernachten. Ähnlich sieht diese Rangliste auch in der 3-Sterne-Kategorie aus.
Für mich ist diese Studie keine Überraschung, ich spüre diesen Preisdruck jeden Tag am eigenen Leib.

Frühlingserwachen Am Lietzensee in Berlin Charlottenburg

Man kann die Freude und Erleichterung förmlich mit Händen greifen.
Endlich ist die Kälte vorbei und das erste Mal im Jahr 2010 hat man das Gefühl von Frühling und vom Ende des Winters. Die Sonne scheint und die Leute strömen ins Freie und auch im Cafe am noch zugefrorenen Lietzensee sitzen die Gäste schon draußen im Freien und genießen die ersten Sonnenstrahlen.

 

 

IMG 1162 Frühlingserwachen Am Lietzensee in Berlin Charlottenburg IMG 1161 Frühlingserwachen Am Lietzensee in Berlin Charlottenburg IMG 1176 Frühlingserwachen Am Lietzensee in Berlin Charlottenburg

 

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