Allgemein | Pension Berlin - Hotel Berlin Pension Am Park Lietzensee - Part 3 Pension Berlin – Hotel Berlin Pension Am Park Lietzensee Pension Berlin Am Park WordPress-Blog
« Vorherige Einträge Nächste Einträge »

Alle reden vom Wetter, wir nicht!

war einmal ein Werbeslogan der Deutschen Bahn, genau wie “Unternehmen Zukunft – Deutsche Bahn”.
Aus heutiger Sicht klingt das wie Hohn, Spott und Realsatire. Wie die Zukunft aussieht wissen wir und übers Wetter redet derzeit vor allem die Bahn.
Über das Disaster bei der Berliner S-Bahn, die zu 100% der Deutschen Bahn gehört, ist ja genug geschrieben worden. Das es beim Mutterkonzern nicht viel besser auszusehen scheint lässt sich anhand persönlicher Erfahrungen vermuten. Ich bin ja (dem Herren sein Dank) kein Vielfahrer, aber so ca. vier Fahrten pro Monat muss ich leider mit der Deutschen Bahn ertragen. Im Moment ist es gerade einmal wieder besonders schlimm und Schuld an dem Chaos ist: DAS WETTER, von dem heute niemand MEHR redet als die Bahn. Die Autobahnen sind frei, der Verkehr auf der Straße rollt ohne Probleme, aber bei der Bahn herrscht Chaos. Über vereiste Oberleitungen und den damit zusammenbrechenden Verkehr will ich hier auch nicht reden, sondern über den alltäglichen Ärger, anhand zweier persönlicher Beispiele.
Sonntag 17.1.2010, Berlin-Hannover-Bremen-Bremerhaven. Alle ICEs zwischen Hannover und Bremen wurden gestrichen. Ersatzzüge können nicht immer bereitgestellt werden. Man kann von Seiten der Bahn auch nicht voraussagen, welche Verbindungen durch Ersatzüge durchgeführt werden können. Das muss der Reisende dann am Bahnhof Hannover und Bremen kurzfristig selbst recherchieren. Abfahrt in Berlin/Spandau um 14:03, Ankunft Hannover 15:28. Der ICE 15:45 fällt aus. Ersatzzug gibt es dann aber tatsächlich, wenn auch mit ein wenig Verspätung. Ankunft in Bremen ca. 17:00 statt mit dem ICE 16:45. Der letzte Regionalexpress für diesen Tag von Bremen nach Bremerhaven fuhr um 16:56 und hat nicht diese 4 Minuten auf den ICE-Ersatz (in dem sicher etliche Fernreisende aus ganz Deutschland saßen, die weiter Richtung Bremerhaven wollten). Auskunft der Bahn zur nächsten Reisemöglichkeit: 16:34 Regionalbahn nach Bremerhaven. Nur leider fiel diese Regionalbahn um 16:34 ersatzlos aus. Nächste Reisemöglichkeit eine Stunde später um 17:34. Herzlichen Dank für die tolle Leistung. Der Wutpegel steigt.
Der Grund für diese Chaos: Das Wetter! Nach Recherchen von Radio Bremen sind die Kupplungen der ICEs eingefroren (bei Temperaturen von +3 bis -5 Grad in der Woche. Was machen Bahnbetreiber in Kanada, Alaska, Sibirien???). Die Verbindung nach Bremen wird mit einem ICE aus München gefahren, der in Hannover getrennt wird und eine Hälfte nach Hamburg weiterfährt, die ander Hälfte nach Bremen. Durch die eingefrorenen Kupplungen kann der Zug nicht in Hannover getrennt werden, weshalb der Zug komplett nach Hamburg weiter fährt. Wann dieses Chaos zu Ende ist kann bei der Bahn leider noch keiner sagen.
Samstag 23.1., wieder Berlin-Hannover-Bremen-Bremerhaven. Inzwischen sind die ICEs zwischen Hannover und Bremen aus dem Fahrplan gestrichen, was den Vorteil für die Bahn hat, dass es keine Verspätungen und Zugausfälle geben kann. Gut für die Bahn, schlecht für den Kunden. Denn von Hannover nach Bremen gibt es nun nur noch ca. alle zwei Stunden eine Verbindung. Ich habe mir also eine dieser 2-stündlichen Verbindung rausgesucht, für die ab Hannover regulär immer ein IC fährt, in der Hoffnung, dass diese Verbindung auch klappt. Um es vorweg zu nehmen: Sie tat es auch. Allerdings fuhr ab Berlin nur ein halber ICE (13:04 ab Spandau). Angeblich wegen einer technischen Störung. Ich vermute die technische Störung lag daran, dass die Kupplungen eingefroren waren und die einmal (bei warmen Wetter) getrennten Züge wohl nicht mehr zusammengekoppelt werden konnten. Wie es in einem halben ICE aussieht kann man sich vorstellen. Die Gänge voll, der Zug überfüllt. Man muss wie die Hunde am Boden und in den Gängen sitzen. Zum Glück sind Samstags die Züge nicht sooo voll, sonst wäre es noch chaotischer zugegangen.
Update 31.1.10: Das ich mit meiner Vermutung nicht ganz falsch liege zeigt ein Bericht der Berliner Morgenpost vom 31.1.. Anscheinend fahren alle Züge, die irgendwo/irgendwann mal geteilt wurden nur noch als Halbzüge, da die einmal getrennten Züge anscheinen nicht mehr zusammengekoppelt werden können. Der Zug um 9:48 ab Hbf ist die selbe Verbindung wie der um 13:04 ab Spandau, bei dem ich eine Woche vorher das selbe Erlebnis hatte.
Was bin ich aber auch wieder für ein Nörgler und Miesepeter. Statt das ich froh bin, dass der Zug überhaupt fährt und sogar noch pünktlich ist, beschwere ich mich darüber, dass ich kalten, zugigen Gang sitzen muss. Tststs…… Mir ist wohl gar nicht mehr zu helfen.
Ankunft in Bremen 15:51. Nur leider: Samstag fährt der stündliche Regionalexpress nach Bremerhaven NICHT um 15:56, weshalb ich also bis 16:34 auf die Regionalbahn warten musste. Eine Stunde früher und eine Stunde später (14:56 und 17:56) fährt der RE, auch wenn da kein ICE in Bremen eintrifft, von dem die Fahrgäste ins Umland verteilt werden müssen.
Mich erinnert das inzwischen an Länder der Dritten Welt, wo ich mal ein paar Jahre gearbeitet habe. Dort muss man froh sein wenn der Zug überhaupt fährt. Wie, wann und wie lange ist zweitrangig. So ähnlich ist es inzwischen hier in Deutschland auch manchmal.

Das ist also geblieben vom “Unternehmen Zukunft” und von “alle reden vom Wetter, wir nicht”. Meiner Meinung nach hat die Bahn in den letzten Jahre überall massiv gespart und den Konzern uns eine Töchter finanziell ausgequetscht bis zum Letzten (übrigens mit vielen Milliarden an Subventionen aus dem Steuersäckel). Egal wie, egal wo, der Profit muss stimmen. Man wollte ja schließlich an die Börse, wofür die Zahlen gut sein müssen. Da kann man nicht noch Geld ausgeben um Kupplungen zu warten und winterfest zu machen (ausreichend fetten hätte vielleicht schon gegen einfrieren geholfen).
Der Kunde ist nur lästiges Beiwerk und soll den Mund halten. Wem es nicht passt, der kann ja Auto fahren, denn andere Alternativen gibt es leider nicht. Alternativen und Konkurrenz hat man der Bahn ja immer schön vom Hals gehalten. So dürfen in Deutschland (was viele nicht wissen) keine Linienbusverbindungen im Fernverkehr betrieben werden (Ausnahme von/nach Berlin, was historische Gründe hat). Denn auch für Bus-Fernverbindungen hat die Bahn das Monopol in Deutschland. Wer eine Busverbindung betreiben will benötigt dafür die Zustimmung der Bahn. Warum es keine Bussverbindungen gibt, kann sich jeder an fünf Fingern selbst ausrechnen.
Viel Spaß weiterhin allen jenen, die auf das “Unternehmen Zukunft” angewiesen sind, so wie ich, zum Glück nur recht selten.

Weiter geht es. Diesmal meine Freundin nach Berlin. Wieder Strecke Bremerhaven – Bremen – Hamburg (nicht Hannover, denn da fahren ja immer noch keine ICEs) – Berlin. Samstag 30. Januar 8:50 ab OHZ.
Der Zug von Bremen nach HH hatte natürlich mal wieder Verspätung,ist ja schließlich Winter. Verspätung so groß, dass der Anschluss in HH weg ist. In HH, oh wie schön, oh welch Wunder, auch der Zug von HH nach Berlin hat Verspätung, womit der Anschluss doch noch erreicht wird. Es kommt sogar noch Besser. Ein anderer Zug nach Berlin, der schon längst weg sein sollte hat auch 40 Min. Verspätung und fährt quasi in dem Moment ab. Meine Freundin springt auch den verspäteten Zug und kommt pünktlich in Berlin an.
Vielleicht sollte die Bahn einfach aufhören nach Fahrplan zu fahren, denn dazu ist sie augenscheinlich nicht in der Lage. Sie sollte es so machen wie die Sammeltaxis und Collectivos in Afrika und Südamerika. Von Sonnenaufgang bis in den Abend fahren alle paar Minuten Sammeltaxis/Collectivos/Busse eine bestimmte Strecke. Fahrplan gibt es keinen, aber man weiß sicher, dass man von A nach B kommt. Würde die Deutsche Bahn einfach den Fahrplan abschaffen und stattdessen z. B. sagen: Auf der Strecke Hamburg nach Berlin fahren von 6:00 bis 22:00, 32 ICEs, (16 Stunden, 2 Züge pro Stunde, rein statistisch), dann wüsste jeder Fahrgast, dass er in dieser Zeit problemlos von HH nach Berlin kommt. Er wüsste zwar nicht so genau wann, aber damit muss der “dumme” Bahnkunde dann halt einfach leben. Stellen wir uns doch mal nicht so an. Was in Afrika und Südamerika funktioniert, kann doch für uns nicht so verkehrt sein.
Dienstag 3.2.2010, meine Freundin fährt zurück. Siehe da, im Fahrplan der Bahn stehen plötzlich wieder die ICEs zwischen Bremen und Hannover. Also denkt meine Freundin, dass die nun wieder fahren, denn sonst würden sie ja nicht wieder im Plan stehen (die letzten Wochen standen sie ja nicht im Fahrplan). Ich war da ja skeptisch, aber meine Freundin vertraute der Onlineauskunft und buchte die Fahrt 12:03 ab Berlin über Hannover nach Bremen und Bremerhaven. Und was passierte? Natürlich: Der ICE von Hannover nach Bremen fuhr natürlich NICHT. Ich glaube, die Bahn verarscht uns Fahrgäste absichtlich. Denn aus Versehen kann so ein Mist gar nicht passieren. Also wieder Verspätung ab Hannover und verpasster Anschluss in Bremen.
Zur Zeit sind ca. 80% der unserer (meiner Freundin und meiner) Fahrten verspätet und nicht im Plan, und zwar deutlich nicht im Plan. Wir reden nicht über 10 – 15 Minuten Verspätungen.
Ich habe meine Bahncard 50 jetzt erstmal gekündigt und überlege ernsthaft ab März wieder Auto zu fahren.

Bautec 2010 Berlin – Die führende Baupolitische Fachmesse in Berlin

 

Die alle zwei Jahre stattfindende bautec 2010 hat sich zur führenden baupolitischen Fachmesse entwickelt und gilt als Konjunkturbarometer der Baubranche. Die Prognosen für die bautec 2010 sind sehr viel versprechend. Die bautec hat sich gut etabliert und beim letzten Mal im Jahr 2008 eine sehr viel versprechende Entwicklung genommen.
In diesem Jahr findet die bautec vom 16. – 20.2.2010 satt und wird besonders auf die zukunftsträchtigen Bereiche „Bauen und Energie“ sowie „Städtebau der Zukunft“ ihr Augenmerk und ihre Darstellung legen.

Das Messegelände Berlin unter dem Funkturm mit dem Internationalen Congress Centrum (ICC), wo die bautec 2010 stattfindet, sind nur wenige Fußminuten, oder ca. 800m von der Hotel Pension Am Park entfernt. In der Hotel Pension Am Park gibt es für die Zeit der bautec noch freie Zimmer. Ganz bequem erreichen Sie von Ihrer Messe-Unterkunft Pension Am Park, nach einem ausgiebigen Frühstück das Messegelände zu Fuß. Kein Stress mit parken und An-/Abreise zur Messe.

 

Reduzierter Mehrwertsteuersatz für Hotelübernachtungen

Die Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen…. Kommt sie, oder kommt sie nicht. Es gibt Widerstand dagegen. Wie ich meine zu Recht.
Ich als Betreiber der Pension Am Park müsste mich ja über dieses Steuergeschenk freuen, wie es, zumindest den Presseberichten nach, alle anderen meiner Kolleginnen, Kollegen und Verbände tun.
Nun mag ich ja ein Nestbeschmutzer oder Querulant sein, womit ich gut leben kann, aber ich habe mir dennoch erlaubt mir mal ein paar Gedanken über das Thema und die Begründungen für die Steuersenkung zu machen und diese hier nieder zu schreiben.
Klar ist das ich dieses Thema natürlich durch die berliner Brille betrachte und nicht durch die bayerische. Wie man inzwischen weiß geht diese Ermäßigung des Mehrwertsteuersatzes auf das Betreiben der CSU zurück, die ihren treuen Wählern ein Geschenk machen wollte. In Österreich ist der MWST-Satz auf Hotelübernachtungen niedriger als in Deutschland, weshalb die bayerischen Betreiber gegenüber den Österreichern im Nachteil sind. Ok, das leuchtet mir ja durchaus ein, auch wenn deshalb die Übernachtungspreise (meinem Empfinden nach) in Österreich nicht niedriger sind als in Bayern. Mit diesem Argument könnte man natürlich auch etliche andere Steuersätze senken, denn ich bin sicher in Österreich, oder anderen an Deutschland angrenzenden Ländern, gibt es noch ein paar Steuern und Abgaben die niedriger sind als bei uns.

Aus Berliner Sicht bringt diese Senkung meines Erachtens gar nichts, zumindest nicht für die Hoteliers. Der Berliner Markt leidet unter enormen Überkapazitäten und daraus resultierend einem extremen Preiskampf. Wenn ich sehe, dass es in Hotels der Kategorie zwei bis drei-Sterne die Doppelzimmer teilweise schon ab 29 Euro pro Nacht und in Fünf-Sterne-Häusern zeitweise schon ab 99 Euro (teilweise sogar inkl. Frühstück) gibt, kann ich mir ausrechnen, wie groß die Not sein muss. Welcher Hotelier also im Ernst glaubt, das in so einem Markt auch nur ein Cent der Steuersenkung in seiner Tasche landet, glaubt wahrscheinlich auch an den Weihnachtsmann. Die Folge der Steuersenkung wird sein, dass es die Doppelzimmer dann statt ab 29, ab 25, bzw. statt für 99 zu 89 Euro geben wird.
Sehr originell finde ich die Argumente einiger Hoteliers und Verbände, die verlautbaren, dass sie die Mehreinnahmen für fällige Renovierungen und Ausbaumaßnahmen verwenden wollen. Das heißt ja im Umkehrschluss, dass solche Maßnahmen bisher unterblieben sind. Die Damen und Herren Kollegen haben also den Preiskampf so weit getrieben, dass kein Geld mehr für Renovierung und Verbesserungen da war. Wenn dem so ist, wäre das extrem kurzfristig gedacht und nicht sonderlich schlau.
Das allerdümmste Argument aber (meine Kollegen mögen mir das verzeihen) ist, dass dieses Geld für mehr Personal aufgewendet wird. Also bitte……, wer soll das den glauben? Dieses Märchen von wegen „höherer Gewinn bedeutet mehr Arbeitsplätze“ glaubt doch im Ernst kein Mensch mehr. Angeblich bis zu 70.000 neue Arbeitsplätze sollen entstehen, wenn der Mehrwertsteuersatz auf Übernachtungen gesenkt wird. Für wie blöd halten die, die das erzählen mich eigentlich?
Arbeitsplätze werden geschaffen wenn man Personal benötigt, nicht wenn man mehr Geld verdient. Der Hotelmarkt in Berlin (in den bayerischen Skiorten mag das anders sein) ist dominiert von großen internationalen Hotelketten und Konzernen. Wie inzwischen jeder wissen sollte zählen für große, international operierende Konzerne nur Shareholder Value und Steigerung der Rendite. Keiner schafft in großen Konzernen Arbeitsplätze nur weil mehr Umsatz/Gewinn gemacht wird. Ganz im Gegenteil. Wie oft haben wir es erlebt, dass Konzerne Rekordgewinne machen und trotzdem Arbeitsplätze abbauen.
Bei kleinen, Familien geführten Unternehmen ist das wahrscheinlich noch anders. Da heißt es vielleicht: Bevor ich Unsummen an Einkommensteuer zahle, stelle ich jemanden ein der mich entlastet und arbeite selber etwas weniger.
Den Hoteliers in Berlin kann ich nur raten: Kalkuliert vernünftig, unterbietet Euch nicht gegenseitig mit Dumpingangeboten, dann bleibt auch genug hängen und Ihr müsst nicht auf eine Senkung der Mehrwertsteuer warten um investieren zu können und Personal einzustellen. Aber klar: Der nächste Quartalsbericht (oder sogar schon Monatsbericht an die Zentrale) ist im Zweifel wichtiger als die langfristige Perspektive.

Der Berliner Gendarmenmarkt soll umgestaltet werden

 

Wie die Berliner Zeitung am 27.10. berichtet, soll der Gendarmenmarkt mit seinen Prachtbauten, Deutscher Dom, Französischer Dom, Schauspielhaus, gilt als einer der schönsten Plätze Europas. Dementsprechend ist er auch ein Magnet für Besucher und Touristen in Berlin.
Die Senatsverwaltung plant nun den Platz umzugestalten.
„Denn der Platz ist in die Jahre gekommen und genügt längst nicht mehr den vielfältigen Ansprüchen. Das Pflaster aus den 1980er-Jahren ist uneben, stark abgenutzt oder sogar kaputt.“ Auch die Betonpoller mit ihren Ketten sollen weg, da sie wie eine Absperrung wirken. Die große Fläche vor dem Schauspielhaus soll neu gepflastert werden, die Bepflanzung soll weg, da diese mit den Gebäuden konkurriert und zu pflegeaufwändig sei.
Die auf dem Platz befindlichen Tresen der umliegenden Restaurants sollen Wasser- und Stromanschluss bekommen. Wie nicht anders zu erwarten war, begrüßen die Gastronomen den Umbau. Mit Denkmalpflegern und Gastronomen soll nun ein Konzept entwickelt werden.
Ich kann nur hoffen, dass da nicht ein Platz umgestaltet wird nur damit einige besser Geld verdienen können. Das hätte ein so historischer Ort nicht verdient.

 

Neues Museum auf der Berliner Museumsinsel nach 70 Jahren wieder geöffnet

Nach 70 Jahren sind nun erstmals wieder alle Häuser der Museumsinsel Berlin wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Am 16.10. wurde, unter Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel, als letztes Haus das Neue Museum wieder geöffnet. 2010 soll dann noch der Bau des zentralen Eingangsbereiches für alle Museen beginnen.
Vor 70 Jahren wurde die Museumsinsel aufgrund des Krieges geschlossen und bei den Bombenangriffen 1945 schwer beschädigt. Vor 10 Jahren begann der wiederaufbau und die Teilrekonstruktion des Neuen Museums unter Leitung des britischen Architekten David Chipperfield , die nun gestern mit der feierlicher Wiedereröffnung seinen Abschluss fand.
Die Kosten für die Wiederherstellung des Neuen Museums betragen rund 210 Millionen Euro. Die Ausstellungsfläche beträgt ca. 8000 qm und wird von dem Ägyptische Museum, der Papyrussammlung, dem Museum für Vor- und Frühgeschichte und Teilen der Antikensammlung genutzt.
„Star“ der Ausstellung ist zweifellos die Büste der Nofretete, die nun 70 Jahre nach ihrer Auslagerung an ihren ursprünglichen Ausstellungsort zurück kehrt.
Bis 18.10. ist das Neue Museum kostenlos von 10 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet. Es wird allerdings mit großem Andrang und langen Schlangen gerechnet.
Ab 19.10. beginnt der reguläre Museumsbetrieb mit Eintrittspreisen von 10 Euro. Tickets sind vorab über das Internet buchbar mit vorgegebenen Zeitfenster für den sofortigen Einlass, so dass man sich das Schlange stehen ersparen kann.
Von der Pension Am Park aus erreichen Sie die Museumsinsel mit der U-Bahn-Linie U2 ab Sophie-Charlotte-Platz ohne Umsteigen bis zum U-Bahnhof Stadtmitte in ca. 20 Minuten.

Die Situation der Berliner Hotels und Pensionen wird immer schwieriger

 

Seit 1999 hat sich die Zahl der Hotelbetten in Berlin von 54.000 auf 108000 glatt verdoppelt. Zwar ist natürlich auch die Zahl der Touristen gestiegen, die jedes Jahr in Berlin absteigen, aber halt nicht um 100%. Hinzu kommt in diesem Jahr die Wirtschaftskrise, die speziell in den Luxushotels, die Zahl der Übernachtungen von Geschäftsreisenden um ca. 20% einbrechen hat lassen und so stehen nun eine große Zahl an Zimmern leer. Lt. offiziellen Statistiken lag die durchschnittliche Auslastung der Berliner Hotels und Pensionen im ersten Halbjahr bei gerade einmal knapp 47%. Nun ist das erste Halbjahr das schwächere, aber trotz alledem ist dieser Wert absolut nicht befriedigend und schon gar nicht gewinnbringend.
Die großen Hotels und Ketten haben nun an der Preisschraube gedreht und überschwemmen die Markt teilweise mit Dumpingpreisen. Wer, laut einem Bericht der Berliner Morgenpost vom 13. September 2009, im Fünf-Sterne-Hotel „Palace“ am 7.11.2009 absteigt bezahlt für das Doppelzimmer nur 99 Euro. Das auch noch inkl. Frühstück, welches bei zwei Personen normalerweise mit 58 Euro zu Buche schlägt. Bleibt also, nach Abzug des Frühstücks, rein rechnerisch ein Zimmerpreis von 41 Euro. Das sind schon fast Jugendherbergspreise. Ähnlich sieht es auch in anderen Hotels aus.
Mir verschlägt es da fast die Sprache. Die Vernunft scheint beendet, das Hirn ausgeschaltet. Die Betten belegen, egal wie viel es kostet.
Ein Ende ist nicht abzusehen, da zu allem Überfluss auch immer neue Hotels in Berlin auf den Markt kommen und eröffnet werden. Die Zahl der Betten wird sich in den nächsten zwei Jahren um weitere 12.000 auf ca. 120.000 erhöhen. Um mit dieser Bettenzahl wirtschaftlich arbeiten zu können müssten zusätzlich 2,1 Mio. Übernachtungen pro Jahr generiert werden. Wo die herkommen soll weiß kein Mensch.
Für die Finanzinvestoren scheint sich das „Spiel“ aber immer noch zu rechnen. Ich bin zwar kein Finanzexperte, vermute aber, dass das „Spiel“ ungefähr so abläuft: Finanzinvestor baut ein Hotel, dafür wird z. B. ein Immobilienfond aufgelegt und Geld bei Anlegern eingesammelt. Das Hotel wird an einen Betreiber (Hotelkonzern) vermietet/verpachtet/per Managementvertrag weitergereicht. Der Hotelbetreiber hat im Zweifelsfalle Pech gehabt, wenn er das Hotel nicht wirtschaftlich betreiben kann. Die Anleger/Zeichner des Fonds haben im Zweifelsfalle Pech gehabt wenn der Fond keine Gewinne erwirtschaftet. Der lokale Markt hat auch Pech gehabt wenn aufgrund des Überangebotes die Preise in den Keller gehen und der Markt kaputt geht. Einzig der Finanzinvestor, der den Fond aufgelegt hat, hat kein Pech gehabt, denn er verdient immer sein Geld über Ausgabeaufschläge, Verwaltungsgebühren, etc..

Als Folge werden als erstes die Pensionen in den Kiezen und die kleinen Inhabergeführten Häuser aussterben, weil sie bei dem Preiskampf der Vier- und Fünf-Sterne-Hotels von oben und dem Preisdruck von unten, der durch die Konkurrenz billiger Hostels entsteht, nicht mithalten können .

 

DGPPN Kongress im ICC Berlin November 2009

Psychische Erkrankungen in der Lebensspanne heißt das diesjährige Thema des DGPPN Kongresses (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde) vom 25. bis 28. November 2009 im ICC Berlin. Im Rahmen des Kongresses finden mehr als 500 Einzelveranstaltungen und Weiterbildungssymposien statt. Englische Vorträge werden simultan übersetzt.
Als weiteres Angebot gibt es spezielle Veranstaltungen für Studenten.
Von der Hotel Pension Am Parkaus erreichen Sie das ICC Berlin und den DGPPN Kongress in nur wenigen Minuten zu Fuß. Noch sind einige Zimmer in der Pension Am Park zu bekommen.

IFA – Internationale Funkausstellung Berlin 2009 in den Messehallen unter dem Funkturm

Die größte Messe für für Consumer Electronics und Home Appliances rückt näher. Nur noch knapp 2 Monate bis zum Beginn der Internationalen Funkausstellung Berlin – IFA in diesem Jahr.
Nur ca. 800m und wenige Gehminuten entfernt von der Hotel Pension Am Park findet in den Messehallen unter dem Funkturm vom 4. bis 9. September die IFA 2009 statt.
Zimmer und Unterkunft in der Hotel Pension Am Park sind noch vorhanden. Für Anfragen klicken Sie bitte hier.

Von Flachbildfernsehern über kleinste TV-Handys, Heimkinoanlagen, Haushaltselektrogeräte präsentiert die IFA alles rund um das Thema Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte. Die IFA hat sich zur wichtigsten Messe in diesem Bereich entwickelt.
Die IFA wird begleitet von einem großen, bunten und abwechslungsreichen Rahmenprogramm. Eine Vielzahl von Shows, Konzerten und Aufführungen werden im IFA Sommergarten und auf zahlreichen Ausstellerbühnen dargeboten und sorgen für erstklassige Unterhaltung.
Weitere Infos unter: www.ifa-berlin.de

Musikmesse Popkomm Berlin abgesagt

 

Die Berliner Musikmesse Popkomm 2009 fällt aus. Als Grund für die Absage wurden der dpa vom Gründer und Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Musikindustrie, Dieter Gorny, die zu geringen Anmeldungen und der Protest gegen Internetpiraterie genannt.
Auf Grund der Wirtschaftskrise können es sich viele Unternehmen anscheinend nicht leisten zur diesjährigen Popkomm vom 16. bis 18. September nach Berlin zu kommen. Die Popkomm gilt als eine der wichtigsten Musikmessen und Treffs der Musikindustrie. Auch der Kongress und das Musikfestival wurden abgesagt.
Im Jahr 2010 soll die Popkomm dann wieder mit einem etwas veränderten Konzept wieder stattfinden.
Schuld für die schlechte Lage der Musikindustrie wird von offizieller Seite der Internetpiraterie und dem Diebstahl im Internet gegeben.
Schön wenn man immer einen Schuldigen hat, dann muss man sich wenigsten nicht mit eigenen Versäumnissen und Fehlern beschäftigen.

 

Sandskulpturenfestival am Hauptbahnhof in Berlin

 

Zum siebten Mal beginnt am Sonntag 7.6.2009 das Sandskulpturenfestival auf dem Gelände neben dem Berliner Hauptbahnhof. Zwölft Künstler werden unter dem Motto „City of Future“ aus Sand Skulpturen und Kunstwerke erstellen. Vier Tage stehen ihnen dafür zur Verfügung. Am Donnerstag werden dann die Gewinner bekannt gegeben. Die Kunstwerke können dann vom breiten Publikum bis Ende August in der Sandsation besichtigt werden.

 

« Vorherige Einträge Nächste Einträge »