Frida Kahlo Retrospektive im Martin-Gropius-Bau
4. Mai 2010Im Martin Gropius Bau in Berlin sind vom 30.April bis 9. August 170 Malereien und Zeichnungen der berühmten mexikanischen Künstlerin zu sehen. Einige der Exponate waren noch nie vorher zu sehen oder galten gar als verschollen. Ein besonderer Höhepunkt der Ausstellung ist ihr letztes Werk, welches ebenfalls noch nie zuvor irgendwo ausgestellt war. In der Ausstellung wird die rätselhafte Verschlüsselung ihrer Bilder durch Zahlen und Wortspiele erklärt und verdeutlicht.
Die Ausstellung wird von einer Fotoschau aus dem Besitz der Familie und nahestehender Freunde begleitet. Diese Fotoschau wird von Frida Kahlos Großnichte, der Fotografin Cristina Kahlo betreut.
Der Ansturm an den ersten Besuchertagen war groß und die Schlangen lang. Bis zu zwei Stunden Wartezeit muss man derzeit einkalkulieren. Solche Schlangen und Wartezeiten erinnern an die Moma. Im Jahr 2004 wurden in der Neuen Nationalgalerie Werke aus dem New Yorker Museum of Modern Art (Moma) gezeigt und während der gesamten Dauer der Ausstellung kam es zu langen Schlangen und Wartezeiten.



